Rheinische Post: Bauministerium hofft auf mehr Mittel für Baukindergeld

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Im Streit um eine Wohnraumobergrenze bei der
Einführung des Baukindergeldes hat sich das zuständige Ministerium
offen für eine Erhöhung der vereinbarten Fördersumme gezeigt. “Die
genannte Wohnflächengröße bezieht sich auf die veranschlagten
bisherigen Haushaltsmittel von zwei Milliarden Euro”, sagte Gunther
Adler, Staatssekretär im Bundesministerium des Innern, für Bau und
Heimat, der Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Montag). “Sollte sich
hier in der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses noch etwas
ändern, wollen wir das gerne aufgreifen”, fügte er hinzu. Sollte also
die Fördersumme in weiteren Beratungen erhöht werden, könnten auch
mehr Wohnungen etwa mit mehr Quadratmetern gefördert werden. Denkbar
wäre es etwa, die Förderung auf Wohnungen bis 140 Quadratmeter
auszuweiten. Allerdings ist völlig unklar, wie viel mehr Geld dafür
im Topf vorhanden sein müsste. Am Wochenende hatten mehrere Medien
berichtet, dass Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) sich mit
Bauminister Horst Seehofer (CSU) geeinigt habe im Streit um die
Finanzierung. Um die Kosten des Baukindergeldes insgesamt zu
beschränken, sei neben einer Einkommensgrenze auch eine
Flächenobergrenze für die Förderung von Immobilien geplant. Für eine
vierköpfige Familie liegt diese den Berichten zufolge bei 120
Quadratmetern, größere Wohnungen sollen demnach keine Förderung
erhalten. Für jedes weitere Kind werden zehn Quadratmeter zusätzlich
erlaubt.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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