Rheinische Post: Bayer-Aufsichtsratschef Wenning fordert Maßhalten bei Manager-Vergütung

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Der Chef des Bayer-Aufsichtsrats, Werner
Wenning, fordert Augenmaß bei der Vergütung von Top-Managern.
„Grundsätzlich gilt: Wer viel leistet, soll auch viel verdienen. Doch
wir müssen auch auf die gesellschaftliche Akzeptanz achten“, sagte
Wenning der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“
(Samstagsausgabe). „Zweistellige Millionen-Gehälter gibt es für
Bayer- und Eon-Vorstände jedenfalls nicht“, sagte Wenning auf die
Frage, ob die zunächst geplanten 20 Millionen Euro Jahresgehalt für
Volkswagen-Chef Martin Winterkorn in Ordnung seien. Wenning führt
auch den Eon-Aufsichtsrat. Die von der Bundesregierung geplante
staatliche Deckelung der Manager-Gehälter lehnt Wenning, der auch den
Eon-Aufsichtsrat führt, ab. „Man sollte Aktionäre über das
Vergütungssystem abstimmen lassen, nicht aber über einzelne
Gehälter“, sagte Wenning. Ebenso lehnt er die langfristig auch von
der CDU geforderten Frauenquote ab. „Die Unternehmen werden schon
aus Eigeninteresse dafür sorgen, dass Frauen aufsteigen“, sagte
Wenning. Bis zum Jahr 2015 wolle Bayer 30 Prozent der
Führungspositionen mit Frauen besetzen, derzeit seien es 23 Prozent.
„Solche Selbstverpflichtungen reichen“, so der Aufsichtsrats-Chef.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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