Rheinische Post: Bund will Online-Konzerne zu mehr Transparenz bei Preisgestaltung zwingen / Pseudonyme bei sozialen Netzwerken sollen erlaubt sein

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Die Bundesregierung will Digital-Konzerne dazu
bringen, dass sie in Deutschland bekanntmachen, ob und wann sie
Preise individuell je nach Käufer festlegen. Dies schlägt nach einem
Bericht der „Rheinischen Post“ (Montagausgabe) das „Grünbuch digitale
Plattformen“ vor, das das Bundeswirtschaftsministerium am Montag
vorstellen will. Ziel des Diskussionspapieres, das der Redaktion
vorliegt, ist es, künftige Gesetze zur Förderung und Regulierung der
Digitalwirtschaft in Deutschland vorzubereiten.

Außerdem regt das Papier an, dass Kunden per Gesetz erlaubt wird,
neben ihrem echten Namen auch eines oder mehrere Pseudonyme in
sozialen Netzwerken zu nutzen.

Neben Regeln will das Wirtschaftsministerium laut „Grünbuch“
Digitalfirmen künftig auch mehr Freiraum geben, so der Bericht. Es
werde ausdrücklich gefordert, neue Ideen „nicht durch überbordende
Regulierung schon im Keim“ zu ersticken. Der Staat müsse zwar für
Datenschutz eintreten, aber er müsse auch die Möglichkeiten eröffnen,
„durch Datennutzung neue Geschäftsmodelle und neue Dienstleistungen
zu entwickeln“.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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