Rheinische Post: Kommentar / Zeit für einen neuen Sicherheitsrahmen = VON GREGOR MAYNTZ

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Auf dem sensiblen Feld der inneren Sicherheit
fällt es besonders schnell auf, wenn die Balance zwischen Privat und
Staat nicht stimmt oder ein wichtiger Akteur seiner Verantwortung
nicht gerecht wird. So weiß der Staat zwar, dass Großveranstaltungen
von Terroranschlägen besonders bedroht sind, und doch lässt er es an
jedem Bundesligaspieltag zu, dass die privaten Sicherheitsfirmen
damit überfordert sind, Pyrotechnik und andere Sprengsätze an den
Stadiontoren abzufangen. Und wer je seinen Flieger verpasst hat, weil
es in den Warteschlangen vor den Sicherheitsschleusen nicht voran
ging, denkt über die Segnungen der (Teil-)Privatisierung auch neu
nach. Manche Verzahnung klappt nur in der Theorie perfekt. Es braucht
besonders geschulte Beamte, um in Persönlichkeitsrechte einzugreifen.
Aber man muss nicht Polizist sein, um bei der Durchleuchtung
Verbotenes von Erlaubtem zu unterscheiden. Aber am effizienten
Miteinander scheint es im sensiblen Bereich der Flugsicherheit zu
mangeln. Deshalb ist es sinnvoll, die Zusammenführung des Personals
in einer staatlich gesteuerten Einrichtung zu prüfen. Noch besser
wäre es, sie im Interesse von Sicherheit und Passagieren
schnellstmöglich auf den Weg zu bringen.

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