Rheinische Post: Kommentar: Zweifel an Uber

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Der Börsenstart von Uber wurde mit Spannung
erwartet – und fiel dann relativ ernüchternd aus. Überraschend ist
das nicht, bei Geschäftsmodellen vieler Start-ups diktiert anfangs
eher die Fantasie die Bewertung als die aktuelle Bilanz.Ubers Markt
ist weiterhin riesig, aber die Konkurrenz gleichzeitig groß. Und
Investoren sind auch die vielen Widerstände nicht verborgen
geblieben, die es weltweit gegen Uber gibt. Auch in Deutschland tut
sich das Unternehmen aufgrund der Regulierung schwer. Zugegeben, der
Rechtsrahmen bedarf tatsächlich dringend einer umfassenden
Modernisierung. Andererseits gibt es viele Regelungen, die auch
weiterhin Sinn machen. Denn das Modell Uber, das sich für Kunden so
wunderbar einfach anfühlt, hat nicht nur Vorteile. In manchen Städten
hat es sogar zu mehr Verkehr geführt. Auch Deutschland wäre daher gut
beraten, auf eine kluge Regulierung zu setzen, die das Modell Taxi
verbessert statt abschafft. In dieser Welt wird auch Uber eine
wichtige Rolle spielen. Aber der Börsenstart zeigt, dass viele
Investoren sich fragen, wie der tatsächliche Wert zu beziffern ist.

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