Rheinische Post: Laumann: Bei CDU-Parteichefwahl nicht nur auf Klientel schauen

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Der Vorsitzende des Arbeitnehmerflügels der
CDU, Karl-Josef Laumann, hat gemahnt, dass die CDU bei der Wahl ihres
Vorsitzenden oder ihrer Vorsitzenden auf eine breite
Mehrheitsfähigkeit achten muss. „Unsere Mitgliedschaft ist etwas
konservativer als unsere Wählerschaft“, sagte Laumann der
Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Mittwoch). Grundsätzlich gelte aber:
„Der Wurm muss nicht dem Angler schmecken, sondern dem Fisch. Die
Mehrheitsfähigkeit der CDU hängt daran, dass wir über das
Parteiklientel hinaus eine große Anhängerschaft haben.“ Die drei
Kandidaten für den Parteivorsitz, CDU-Generalsekretärin Annegret
Kramp-Karrenbauer, der frühere Unionsfraktionschef Friedrich Merz und
Gesundheitsminister Jens Spahn, werden sich bei der
Vorstandsklausursitzung der CDA am 24. November vorstellen. „Uns
sollen die Kandidaten erklären, wie Menschen, die unter 2000 Euro
brutto verdienen, bezahlbaren Wohnraum bekommen und eine private
Altersvorsorge aufbauen können“, forderte Laumann. Ob die CDA eine
Empfehlung für einen Kandidaten oder eine Kandidatin aussprechen
wird, ließ Laumann offen. Er betonte: „Ich bin der Meinung, dass die
Zeiten vorbei sind, in denen ein Vorstand entscheidet, wie die Truppe
abstimmen soll. Die 1001 Parteitagsdelegierten wählen frei, die
machen sich alle selbst ein Bild.“

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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