Rheinische Post: Linke will Eingreifen der Politik gegen Kommerz im Fußball

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Linken-Spitzenkandidat Dietmar Bartsch hat ein
Eingreifen der Politik gegen den Kommerz im Fußball gefordert. „Wir
dürfen die Britannisierung des Fußballes nicht zulassen“, sagte der
Linken-Fraktionschef der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen
Post“ (Freitagausgabe). Die Werbe- und Fernseheinnahmen führten zu
einer wachsenden Spaltung und dazu, dass Fußball irgendwann nicht
mehr im öffentlichen Rundfunk zu sehen sei. „Das ist Ausgrenzung, die
die Politik auf den Plan rufen muss“, erklärte Bartsch. Es sei nicht
hinnehmbar, dass ein arabischer Scheich einen Fußballverein kaufe und
ihn ans Ende bringe. „Die Politik muss hier Grenzen setzen“,
verlangte der Linken-Politiker. „Ich habe nichts gegen die Sängerin,
aber dass die Vermarktung so weit führt, dass Helene Fischer in der
Halbzeitpause des Pokalendspieles singt, ist eine Zumutung“,
unterstrich Bartsch. Der Sport dürfe nicht „total
durchkommerzialisiert“ werden.

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