Rheinische Post: LKA-Direktor Frank Hoever: Fall Bergisch Gladbach wohl größer als Fall Lügde

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Experten des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamtes
(LKA) gehen davon aus, dass der Missbrauchsfall “Bergisch Gladbach” größer ist
als der “Fall Lügde”. “Wenn so viele Chatteilnehmer und Gruppen da sind, kann
man davon ausgehen, dass das sichergestellte Datenmaterial größer ist als im
Fall Lügde. Das sind immense Datenmengen”, sagte LKA-Direktor Frank Hoever der
Düsseldorfer “Rheinischen Post” (Montag).

Der Leiter des Cybercrime-Kompentenzzentrums beim LKA, Sven Schneider, ergänzte:
“Ich denke auch nicht, dass der Fall Bergisch Gladbach ein Einzelfall gewesen
ist. Die Täter müssen sich ja austauschen, um an Bildmaterial zu kommen und
Gleichgesinnte zu finden. Und das funktioniert in erster Linie über Foren im
Internet und über Messenger-Dienste.”

Hoever und Schneider machen sich dafür stark, künftig computergeneriert
Fakebilder von Kindern verwenden zu dürfen, um in die Chats der Täter
aufgenommen zu werden. “Ich würde das sehr begrüßen. Das wäre die Eintrittskarte
in Straftäterkreise. Eine entsprechende Ermächtigung wäre enorm wichtig für die
Ermittlungen. Wenn wir selber Material einbringen könnten in die Chats, würden
deutlich mehr Fälle ans Licht kommen”, sagte Hoever der “Rheinischen Post”.

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