Rheinische Post: Nahles stützt Steinbrück in Schultrennungs-Debatte / Keine Wahlkampftermine mit Hollande

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SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles hat
SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück wegen seiner Äußerungen über
einen nach Geschlechtern getrennten Sportunterricht in Schulen in
Schutz genommen. „Die Trennung von Jungs und Mädchen im
Sportunterricht ist bei uns in Rheinland-Pfalz längst Alltag und wird
ohne jede Aufregung gemacht, wenn die Schulen es sich organisatorisch
leisten können und dies so wünschen“, sagte Nahles der in Düsseldorf
erscheinenden „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe). Peer Steinbrück
habe nichts Neues oder Skandalisierendes gesagt, so Nahles. „Ich
unterstütze ihn ausdrücklich.“ Nahles ermunterte Steinbrück, im
Wahlkampf weiter offen zu sprechen. „Peer Steinbrücks Sprache ist
offen und ehrlich und eine wohltuende Alternative zu den
verschwurbelten Worthülsen von Frau Merkel.“ Ihr persönliches
Verhältnis zu Steinbrück bezeichnete Nahles als „unkompliziert und
professionell“. „Ich habe selten so leicht und ungezwungen mit
jemandem lachen können wie mit Peer Steinbrück.“ Gemeinsame
Wahlkampftermine mit dem französischen Präsidenten Francois Hollande
wird es nach Ansicht von Nahles nicht geben. „Wir brauchen keine
Internationalisierung des Bundestagswahlkampfs. Es geht um eine
Bundestagswahl“, so Nahles. Hollande sei aber zum Festakt der SPD zum
150-jährigen Bestehen der Partei im Mai in Leipzig eingeladen.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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