Rheinische Post: Schulze für weitreichendes Verbot von Einwegplastik in Deutschland

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Nach dem Beschluss des Europaparlaments zum
Verbot von Einwegplastik hat auch Bundesumweltministerin Svenja
Schulze (SPD) weitreichende Maßnahmen gefordert. „Um die Vermüllung
unserer Meere und unserer Umwelt zu stoppen, müssen wir weltweit zu
drastischeren Mitteln greifen als bisher“, sagte Schulze der
Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Donnerstag). Dazu gehöre ein
europaweites Verbot überflüssiger Wegwerfprodukte aus Plastik.
„Einweg-Plastikteller sind zum Beispiel völlig unnötig und können
durch Mehrwegteller ersetzt werden“, sagte Schulze. Sie wolle, dass
Deutschland hier mit starker Stimme für das Verbot von überflüssigem
Einweg-Plastik eintrete. Darüber hinaus will sie Unternehmen
finanziell an Säuberungsaktionen beteiligen. „In Deutschland müssen
wir unseren Fokus stärker auf Abfallvermeidung legen“, sagte Schulze.
Dass Lebensmittel doppelt und dreifach verpackt würden, sei schlicht
nicht notwendig. Hier seien Hersteller und Handel gefordert,
umzudenken. „Und auch die Hersteller werden mehr Verantwortung für
den Plastikmüll übernehmen müssen. Sie könnten zum Beispiel an den
Kosten für Säuberungsaktionen an den Stränden oder in Parks beteiligt
werden“, sagte Schulze und unterstützte einen entsprechenden
Vorschlag des Europaparlaments.

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