Frankfurter Rundschau: Verbote reichen nicht

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Kann Europa die Katastrophe mit dem Verbot von
Plastik-Wattestäbchen verhindern? Nein. Selbst wenn in der EU die
Restriktionen konsequent durchgesetzt werden, wird dadurch die
Plastikbelastung der Weltmeere bestenfalls ein bisschen weniger
schnell zunehmen. Warum? Weil die Hauptursache für die Vermüllung der
Meere nicht in Europa liegt. 90 Prozent des gefährlichen Abfalls
gelangen durch acht große Flusssysteme in Asien und zwei in Afrika in
die Meere. Namen wie Mekong (Vietnam), Ganges (Indien), Nil (Ägypten)
oder Jangtse (China) sind darunter. Sie befinden sich in
Schwellenländern, deren Volkswirtschaften und Bevölkerungen schnell
wachsen. Millionen Menschen leben an diesen Flüssen. Die
Abfallentsorgungssysteme sind gelinde formuliert unterentwickelt und
örtliche Administrationen überfordert. Dort muss man ansetzen. Dabei
kann die EU helfen.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
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Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

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