„Sagen, worüber man reden will“ / Wie Patienten beim Arzt ihre Fragen beantwortet bekommen

Abgelegt unter: Soziales |





Es liegt nicht nur am Arzt, wenn Informationen
beim Patienten nicht ankommen. Auch der Patient sollte sich vor dem
Praxisbesuch überlegen, was sein Anliegen ist, welche Fragen er hat,
und das auch zu Beginn formulieren. „Nur wenn er seine Bedürfnisse
äußert, kann der Arzt darauf eingehen“, sagt Professorin Jana Jünger
vom Uniklinikum Heidelberg in der „Apotheken Umschau“. Sie bringt
Medizinstudenten gute Kommunikation bei, die seit zwei Jahren ein
verbindlicher Teil der ärztlichen Ausbildung ist. „Die Mehrheit der
Patienten präsentiert ihr Anliegen in ein bis zwei Minuten, wenn man
sie frei reden lässt“, sagt sie. So bekomme der Arzt viele
Informationen, die ihm dabei helfen, das Gespräch zu strukturieren.
Doch oft werden Patienten schon nach 11 bis 24 Sekunden unterbrochen.
„Das ist eine Unsitte“, sagt Jana Jünger. Vielleicht gehört sie dank
der neuen Ausbildung ja bald der Vergangenheit an.

Dieser Text ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung frei.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 10/2014 B liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.

Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.apotheken-umschau.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.



Blog Top Liste - by TopBlogs.de Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de