Sahra Wagenknecht: Bundesregierung ist Teil des Amigo-Systems

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„Das im Merkel-Kabinett beschlossenen
Alibi-Rumfrickeln am Aktienrecht wird keinen Manager einen Euro
kosten. Was die Bevölkerung mit großer Mehrheit will, wird von der
Bundesregierung nicht gemacht. Da bleibt sich Merkels Truppe auch bei
der Scheinbegrenzung von Managergehältern treu“, erklärt Sahra
Wagenknecht zum heutigen Kabinettsbeschluss zur Änderung des
Aktienrechts. Die Erste Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE
LINKE weiter:

„Union und FDP sind Teil des Amigo-Systems. 323.000 Menschen
müssen wegen Hungerlöhnen trotz einer sozialversicherungspflichtigen
Beschäftigung mit Hartz IV aufstocken, während gleichzeitig zehn
Dax-Manager in einem Jahr zwischen fünf und achtzehn Millionen Euro
verdienen. Wer daran nichts ändert, hat entweder die falschen Freunde
oder jeden Bezug zum sittlichen Empfinden der Bevölkerung verloren.

Wir brauchen in Deutschland eine gesetzliche Begrenzung von
Managergehältern auf das Zwanzigfache der untersten Lohngruppen des
jeweiligen Unternehmens, wie es der Präsident des
Weltwirtschaftsforums in Davos fordert. Dies wird auch von einer
Mehrheit der Bundesbürger befürwortet. Boni und übermäßige
Abfindungen gehören generell verboten.“

Pressekontakt:
Hendrik Thalheim
Pressesprecher
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
Telefon +4930/227-52800
Telefax +4930/227-56801
pressesprecher@linksfraktion.de

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