Schulträger-Umfrage sieht weiteren Förderbedarf bei digitaler Ausstattung von Schulen / Bund stellt mehr Geld für IT-Administratoren bereit

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Die Bundesregierung hat Anfang November ein zweites Finanzpaket für die digitale Ausstattung an Schulen bereitgestellt. Im Rahmen dieser weiteren Zusatzvereinbarung zum DigitalPakt Schule können Schulträger 500 Millionen Euro zusätzlich für die Administration der IT an Schulen beantragen. Eine aktuelle Studie der Unternehmen REDNET und Fujitsu, für die 100 Schulträger bundesweit befragt wurden, zeigt, dass die weitere finanzielle Unterstützung dringend benötigt wird.

Nach den Ergebnissen der Studie „IT-Ausstattung bei Fernunterricht“ haben jedoch erst rund die Hälfte der befragten Schulträger Mittel aus dem ersten zusätzlichen Förderprogramm genutzt, um die Ausstattung mit mobilen Endgeräten für Schüler zu verbessern. 500 Millionen Euro hatte die Bundesregierung dafür nach den Schulschließungen im Juni den Ländern als Zusatz zum DigitalPakt bereitgestellt. Die Ausstattung mit Laptops und Tablets für Schüler wird aktuell dennoch aus Sicht der Mehrzahl der Schulträger als nicht ausreichend eingestuft. Die größten Herausforderungen für den Fernunterricht sind dabei die unzureichende Ausstattung mit Geräten und mangelnde IT-Kompetenzen der Lehrer. Zudem wird fehlendes Personal zur professionellen Verwaltung und qualifizierten Nutzung der Geräte bemängelt.

„Es bedarf pädagogischer und technischer Fortbildungen für die Akteure vor Ort, damit der digitale Unterricht sowohl im Fernunterricht, als auch im Klassenzimmer sinnvoll gestaltet werden kann“, sagt Sebastian Weitzel, Mitglied der Geschäftsleitung bei REDNET, „Schulträger brauchen dabei Unterstützung, damit die Digitalisierung ihrer Schulen nachhaltig gelingt“.

Fehlende IT-Kompetenzen der Lehrer.

Wie die Studie zeigt, scheitert die Digitalisierung der Schulen jedoch bislang nicht nur an der fehlenden Ausstattung. Die größte Herausforderung für den Fernunterricht liegt in der unzureichenden IT-Kompetenz der Lehrkräfte: 63 Prozent der Schulträger geben an, dass Lehrkräften das Know-how für die Anwendung von Software für digitales Lernen und Videokonferenzen fehlt.

Ausstattung mit Endgeräten unzureichend.

Die Studie macht auch deutlich, wie wichtig die Versorgung mit Endgeräten ist: Aus Sicht von 59 Prozent der Schulträger ist die mangelnde Verfügbarkeit digitaler Geräte bei den Schülern zu Hause eines der größten Probleme beim Fernunterricht in der Corona-Krise. Bis heute könnten gerade einmal 14 Prozent der Schüler von ihrer Schule ein Endgerät erhalten, sollte der Unterricht wieder nach Hause verlegt werden.

Betrieb und Wartung erfordern Fachkräfte.

Die Gelder aus der Zusatzvereinbarung zum Digitalpakt von Anfang November sollen in die Finanzierung von IT-Administratoren und die professionelle Betreuung der digitalen Systeme in den Einrichtungen investiert werden. Die aktuelle Hilfe des Bundes ist hochwillkommen: 91 Prozent der Schulträger sind voll und ganz der Auffassung, dass Bund und Länder auch die Kosten für Betrieb und Wartung der schuleigenen IT übernehmen müssen. Mit der neuen Zusatzvereinbarung will der Bund die Länder jetzt dabei unterstützen, Administratoren zu finanzieren, die sich in den Schulen um den reibungslosen Betrieb der digitalen Technik kümmern. „Die aktuell von Bund und Ländern beschlossene Zusatzvereinbarung sollte zügig durch die Länder umgesetzt werden, damit Schulträger professionellere Administrationsstrukturen für die Vielzahl neuer Digitalgeräte an ihren Schulen umsetzen können“, so Weitzel abschließend.

Die Meldung als PDF sowie Infografiken dazu finden Sie hier: https://schule.rednet.ag/schultraeger-befragung.html

Über die Studie.

Für die Studie „IT-Ausstattung bei Fernunterricht“ wurden im Auftrag von REDNET und Fujitsu von August bis Oktober 2020 durch Krämer Marktforschung 100 öffentliche und private Schulträger bundesweit telefonisch befragt. Zielgruppe waren die für die IT-Ausstattung und Planung an Schulen verantwortlichen Fachbereichsleiter in den Schulabteilungen.

Kurzportrait: REDNET AG.

Die REDNET AG ist IT-Ausstatter für Behörden und Bildungseinrichtungen und wurde 2004 in Mainz gegründet. Mittlerweile gehört das Unternehmen zu den renommiertesten Systemhäusern in Deutschland, wenn es um die Digitalisierung von Schulen geht. Der Kundenstamm umfasst öffentliche Auftraggeber aus Landesbehörden, Kommunen, Hochschulen und Schulen. REDNET ist bundesweit aktiv und hält unter anderem Rahmenverträge mit den Ländern Rheinland-Pfalz, Hessen und dem Saarland sowie verschiedenen deutschen Hochschulen. Weitere Informationen unter http://www.rednet.ag oder https://schule.rednet.ag .

Pressekontakt:

Martin Senne
T 0 61 31 . 250 62-145
F 0 61 31 . 250 62-199
mailto:martin.senne@rednet.ag

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/70162/4778581
OTS: REDNET AG

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