Schwäbische Zeitung: Was uns die Rente wert sein sollte – Kommentar zur Rente

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Versicherte und Rentner sollten sich durch
tägliche Wasserstandsmeldungen nicht verunsichern lassen. Denn neu
ist das alles nicht. Die Rentenpläne der Regierung kosten Milliarden,
und auch Haltelinien für die Renten gibt es nicht umsonst. Aber
gerade deshalb hat die Bundesregierung ja die Rentenkommission
beschlossen, die für die Zeit nach 2025 alles berechnen soll. Denn
klar ist auch, dass das Rentenniveau nicht immer weiter sinken kann,
ohne dass in Deutschland eine größere Altersarmut entsteht.

Sicherheit im Alter gibt es nicht zum Nulltarif. Die
Rentenbeiträge werden steigen, mehr Steuermittel werden fließen
müssen. Zu Recht, denn die Mütterrente zum Beispiel ist eine
Sozialleistung, die nicht aus Beitragsmitteln der Rentenkasse
finanziert werden sollte. Es gibt aber auch gute
Entlastungsmöglichkeiten. So spricht viel dafür, das
Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung zu koppeln, statt
willkürlich Altersgrenzen hochzusetzen. Und auch auf dem Arbeitsmarkt
kann man viel ändern, bessere Arbeit und mehr Arbeit bringen Geld in
die Rentenkassen. Frauen, Migranten und Ältere sind in Deutschland
noch zu schlecht integriert. Renten können flexibler gestaltet, die
private Vorsorge besser gefördert werden.

Der richtige Mix ist entscheidend. Die Rente sollte gründliches
Nachdenken – und dann ausgewogenes Handeln – wert sein.

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Schwäbische Zeitung
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