Südwest Presse: Kommentar zur Zuwanderung

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Alte Vorbehalte gegen die Zuwanderung greifen nicht
mehr. Das fördert die Studie der Bertelsmann-Stiftung zu Tage.
Deutschland profitiert im hohen Maße von den Einwanderern – und zwar
in mehrfacher Weise. Viele Neuzuwanderer bringen hohe berufliche
Qualifikationen mit, und sie sorgen seit einigen Jahren für steigende
Einnahmen bei den Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherungen.
Die Parole von der ausschließlichen Einwanderung in die Sozialsysteme
trägt nicht mehr. Die Wirklichkeit besteht aus einem Mix, der nicht
zum Nachteil Deutschlands ist. Der deutsche Arbeitsmarkt ist
attraktiv. Während in vielen Ländern Firmen schließen, werden
hierzulande in einigen Bereichen Fachkräfte gesucht. Für mobile
Arbeitnehmer aus den Krisenländern ist das eine Perspektive. Doch es
gilt, den Zuzug zu gestalten – politisch und wirtschaftlich. So ist
die Politik gefordert, sich auf die neuen Bürger einzustellen mit
einer Willkommenskultur, die vom Abbau bürokratischer
Einwanderungsformalitäten bis zur Reform des
Staatsbürgerschaftsrechtes reicht. Sie hat aber auch Acht zu geben
auf die Menschen, die die Ausweglosigkeit nach Deutschland treibt.
Das heißt, sie muss gegen Dumpinglöhne vorgehen, wie sie jungen
Spaniern oder Griechen nicht selten aufgenötigt werden. Wenn
Deutschland schon von ihnen profitiert, dann aber zu fairen
Bedingungen. Es darf nicht nur eine Seite profitieren.

Pressekontakt:
Südwest Presse
Lothar Tolks
Telefon: 0731/156218

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