Ukraine – Putin vermittelt Waffenstillstand im Donbass

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Nach der aktuell unterzeichneten Vereinbarung in der weißrussischen Hauptstadt Minsk von Gastgeberpräsident Alexander Lukaschenko, zu einer Waffenruhe in der Ostukraine, erlauben sich Russlands Staatspräsident Wladimir Putin, Frankreichs Präsident François Hollande, Bundeskanzlerin Angela Merkel, sowie der ukrainische Machthaber Petro Poroschenko, vorsichtig zweckdienlichen Optimismus.
Hierbei ist es offenbar vor allem dem russischen Präsident Putin zu verdankend, dass dieser Minimalkonsens nach einem 17-stündigen Verhandlungsmarathon in einer Art müder Gruppendynamik zustande gekommen ist. Letztendlich liegt allerdings die Entscheidung über diesen Waffenstillstand bei den Kommandeuren in den Kriegsgebieten vor Ort, wenn diese Frieden wollen – dann zumindest haben sie nun die Chance ihn einzuhalten. Wie weit aber vor allem die Regierung in Kiew (Ukraine) ihre nationalistisch geprägten Freiwilligenverbände der Westukraine, welche nicht nur finanziell unter der Kontrolle von ukrainischen Oligarchen stehen, beeinflussen wird können, ist bisher das größte Fragezeichen im ganzen Konflikt und dieser vereinbarten Waffenruhe zum kommenden Sonntag, 15.02.2015 – 0:00 Uhr (23.00 Uhr MEZ).
Wladimir Putin – Präsident der Russischen Föderation war obwohl nicht Kriegspartei in diesem ukrainischen Bürgerkrieg nach Kiew geeilt um der Ukraine den Frieden zu bringen, und sagte nach der Marathonverhandlung: „Wir rufen beide Seiten dazu auf, sich zu mäßigen und überflüssiges Blutvergießen zu vermeiden. Weiter führte Russlands Staatspräsident aus, dass Teil der Vereinbarungen eine Verfassungsreform der Ukraine, in der die gesetzlichen Rechte der Menschen im Donezk-Gebiet gewahrt werden müssen sein“. Russland, Deutschland, Frankreich, die Ukraine und OSZE wollen darüber hinaus ein Aufsichtsgremium einsetzen, welches die Umsetzung dieses Minsker Waffenstillstandsabkommens für die Ostukraine vom September 2015 zu kontrollieren.
BERLINER TAGESZEITUNG – Berliner Tageblatt – Deutsche Tageszeitung hinterfragt hierzu allerdings: Welche Situation haben wir nun in der Ukraine? Als Antwort sei nüchtern festgestellt: Eine für die gesamte Ukraine wesentlich schlechtere! Wenn man ohne westlich finanzierten Maidan-Putsch, Bürgerkrieg und Weltkriegsgefahr die Vereinbarung vom 21. Februar 2014 – 14:30 MEZ, umgesetzt hätte. Ende 2014 wären Neuwahlen gewesen, die Ostukraine wäre noch unter Kontrolle (inklusive der wichtigen Devisen bringenden Rohstoffe, die Krim wäre wohl kaum abgespalten, Wirtschaft und Finanzen hätten keine Zerstörung erhalten und die EU-Annäherung wäre nüchtern und legitimiert unter Einbeziehung von Russland als bestehender Freihandelspartner der GUS betrachtet worden. Russlands Kredite und Gaslieferungen wären zudem weiter gegangen, die Sozialkürzungen für Kriegskassen wären unnötig, die Europäische Union (EU) und der Internationale Währungsfonds (IWF) hätten nicht Zerstörung – sondern einen Umbau finanzieren können. Zudem hatte die NATO nicht geistloser Weise Russland als „neuerlichen“ Feind deklariert, sowie sich die Russische Föderation als Folge erpresserischer Sanktionen in Richtung Asien, Ägypten und Iran abgewendet.
ABER dann wäre die katastrophale verschulte Haushaltswirtschaft der Vereinigten Staaten von Amerika (USA) nicht wieder so schnell samt US-Dollarkurs aus ihrem Wirtschaftssumpf hervorgekrochen, was wohl das Ziel der Hegemonie-übung des Westens unter Einbeziehung aller Tricks, schlichen und medialer Hetze war – auf Kosten des blutend ukrainischen Volkes…

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