WAZ: Ewiger Konflikt
– Kommentar von Christopher Onkelbach

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In NRW werden die Lichter nicht ausgehen, wenn wir
uns mehr um die Umwelt kümmern. Genau dieses Szenario aber wird immer
wieder beschworen, wenn es um mehr Umweltschutz geht. Was unredlich
ist. Der Streit zwischen Ökonomie und Ökologie gehört zu den ewigen
Konflikten bundesdeutscher Vergangenheit. Zwar gilt der Schutz der
Natur grundsätzlich als wünschenswert, doch im konkreten Fall
gefährdet dies stets Industrie und Arbeitsplätze. Doch je mehr die
Umwelt der Verschwendung geopfert wird, desto weniger geht diese
Rechnung auf. Denn wird das Leben gegen die Umwelt stetig teurer,
ändert sich die betriebswirtschaftliche Bilanz. Dann wird es auf
einmal rentabel, weniger oder andere Energiequellen zu nutzen, und
eine ökologische Produktion wird ökonomisch. Umweltschutz ist dann
nicht mehr der Klotz am Bein des Wachstums, sondern Voraussetzung für
nachhaltiges wirtschaftliches Handeln. Das eine vom anderen zu
trennen, ist auf lange Sicht nicht mehr möglich. Das wiederum setzt
Ideen frei, erfordert Innovationen und neue Produkte. Kaum eine
Region ist dafür besser gerüstet als diese. Auf diese Weise wird NRW
Industrieland bleiben.

Pressekontakt:
Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zentralredaktion
Telefon: 0201 / 804-6528
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