Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Obama

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Wenn sich die Opposition »Sorgen« um den Zustand
einer Regierung macht, dann weiß man: In Wirklichkeit hofft der
Oppositionsführer, bald den Regierungschef ablösen zu können. Etwas
Ähnliches steht dahinter, wenn sich US-Präsident Barack Obama um den
Zustand der europäischen Staatsfinanzen und des Euro »sorgt«. Auf
diese Art stützt er den Dollar und die eigene Präsidentschaft.
Plötzlich verschwindet das riesige Staatsdefizit der USA in den
Medien hinter den zwar prozentual sehr hohen, für die
Weltwirtschaftschaft aber viel unbedeutenderen Staatsschulden
Griechenlands. Zur Erinnerung: Die gesamte hellenistische Wirtschaft
kommt gerade mal auf zwei Prozent des EU-Bruttoinlandsprodukts. Es
ist kein Freundschaftsdienst, wenn Obama außerdem die Lage der
Staatsfinanzen in Spanien und Portugal beklagt und seine Hilfe
anbietet. Abgesehen von der Frage, wie die Republikaner reagieren,
wenn US-Dollar nach Südeuropa transferiert werden sollen, so
vergrößern die »Sorgen« des US-Präsidenten die Probleme in den
genannten Ländern viel mehr als dass sie helfen.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Nachrichtenleiter
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

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