Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Straßenbaustellen

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Zynisch könnte man behaupten, die alte rot-grüne
Landesregierung hat das Baustelleproblem dadurch gemildert, indem sie
die Planungsstellen reduziert und somit Projekte auf die lange Bank
geschoben hat. Die neue schwarz-gelbe Regierung macht es anders: Sie
sucht händeringend Straßenbauingenieure, um zumindest die größten
Projekte angehen zu können. Damit das möglichst reibungslos klappt
und der Frust der Autofahrer über Staus und Sperrung nicht ausufert,
wird nun eine neue Koordinierungsstelle geschaffen. Sie soll dafür
sorgen, dass sich Land, Städte und Gemeinden und bei Bedarf auch die
Bahn und die Verkehrsbetriebe vor Ort besser abstimmen. Ist das
notwendig? Schon jetzt ist es geübte Praxis, dass die Beteiligten auf
allen Ebenen sich bei größeren Straßenbauprojekten austauschen.
Deshalb gilt es, die Effizienz der neuen Stabsstelle im Auge zu
behalten. Dass die Landesregierung das Problem in den Blick nimmt,
ist aber zu begrüßen. Eine Zahl untermauert schon jetzt ihre
Bemühungen: Von Mai bis September ist die Gesamtstaulänge auf den
Autobahnen in NRW im Vergleich zum Vorjahr um 8,8 Prozent gesunken.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Scholz Stephan
Telefon: 0521 585-261
st_scholz@westfalen-blatt.de

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