Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Digitalpaket für Schulen

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Manchmal ist es schier zum Verzweifeln mit dem
deutschen Föderalismus. Darf der Bund den Ländern einfach Geld
schenken, damit diese den Kommunen bei der Digitalisierung der
Schulen helfen? Dürfen von diesem Geld nur Computer gekauft werden,
oder steht dieses Geld auch für die Bezahlung von Technikern zur
Verfügung? Wird damit womöglich die politische Hoheit der Länder
über die Bildungspolitik verletzt? Als ob es in Deutschland nicht
wichtigere Fragen gäbe. Nun ist das Gezerre hoffentlich bald vorbei,
und die Schulen können tatsächlich auf das versprochene Geld hoffen.
Bis zu 25.000 Euro pro Schule für die Anschaffung von Mobilcomputern
sind ja auch nicht schlecht. Doch wo sind die pädagogischen
Konzepte, wo die im Umgang mit der Digitaltechnik geschulten Lehrer?
Nur zur Erinnerung: In Nordrhein-Westfalen gibt es für Lehrer
nicht einmal einen Dienst-Laptop. Mit dem angestrebten
Milliardenprogramm ist ein Anfang bei der Digitalisierung der Schulen
gemacht – mehr nicht. Die Kreidezeit wird so schnell nicht beendet
werden.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Dominik Rose
Telefon: 0521 585-261
d.rose@westfalen-blatt.de

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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