Westfalen-Blatt: Elmar Brok: „Kritik am Trauerakt für Helmut Kohl ist kleinkariert“

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Bielefeld. Der CDU-Europaabgeordnete Elmar Brok
weist die Kritik an dem europäischen Trauerakt für Helmut Kohl
zurück. „Das ist kleinkariert. Wer das kritisiert, versteht die
Dimension des politischen Lebenswerks von Helmut Kohl nicht“, sagte
Brok dem Bielefelder Westfalen-Blatt (Montagsausgabe). Der am 16.
Juni verstorbene Altkanzler habe „auch in seinem Tod noch ein großes
europäisches Zeichen setzen“ wollen. Brok: „Die Beisetzung mit der
Fahrt von Straßburg nach Speyer über den Rhein ist ein starkes Symbol
von europäischer Dimension. Für den Historiker Helmut Kohl war die
deutsch-französische Freundschaft der Kern der europäischen Einigung,
um einen Krieg auf immer unmöglich zu machen.“ Dass es keinen
Staatsakt in Deutschland gibt, sei nicht als Bruch Kohls mit seinem
Heimatland zu verstehen. „Er hat Deutschland und die Menschen
geliebt. Der Trauerakt in Straßburg ist kein Zeichen gegen
Deutschland,sondern ein Zeichen für Europa – und vor allem für
Deutschland in Europa. Kohl war immer klar, dass es die Deutsche
Einheit ohne ein einiges Europa nicht gegeben hätte.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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