Westfalen-Blatt: Linnemann schließt Urwahl des Unions-Kanzlerkandidaten aus

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Unions-Fraktionsvize Carsten Linnemann (CDU)
hält eine Abstimmung der Mitglieder von CDU und CSU über den nächsten
Kanzlerkandidaten für ausgeschlossen. Der Chef der
Mittelstandsvereinigung von CDU/CSU sagte dem Bielefelder
„Westfalen-Blatt“ (Feiertagsausgabe): „Grundsätzlich hätte das
natürlich Charme, die Mitglieder direkt mitwirken zu lassen. Das
Problem ist allerdings, dass wir historisch bedingt zwei Parteien
sind, CDU und CSU. Man stelle sich vor, die Mitglieder der CSU
entscheiden sich für einen anderen Kandidaten als die CDU-Mitglieder.
Dann hätten wir den Salat. Deswegen ist es in der Union praktisch
nicht möglich, die Mitglieder beider Parteien darüber abstimmen zu
lassen.“

Linnemann fordert zudem, die „Werkstatt-Gespräche“ zu einer festen
Einrichtung innerhalb der CDU zu machen. „Wir sollten alle vier bis
sechs Wochen ein Werkstattgespräch mit Bürgern, Kommunalpolitikern
und Experten zu einem großen Thema veranstalten und daraus Positionen
entwickeln. Wenn wir das acht- bis zehnmal pro Jahr schaffen, dann
wäre dies der erste Schritt für eine CDU mit einem klareren Profil“,
sagte Linnemann der Zeitung weiter.

Pressekontakt:
Westfalen-Blatt
Chef vom Dienst Nachrichten
Andreas Kolesch
Telefon: 0521 – 585261

Original-Content von: Westfalen-Blatt, übermittelt durch news aktuell

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