Westfalenpost: Rolf Hansmann zum Preisanstieg bei Butter

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Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt hat Kraft
seines Amtes die derzeit hohen Butterpreise begrüßt und gefordert,
dass „unsere Bauern einen fairen Anteil bekommen“. Schöne Worte des
CSU-Politikers, die aber im freien Spiel der
(Marktwirtschafts-)Kräfte ungehört versanden dürften. Die Formel
„höhere Erzeugerpreise für die Milchbauern dank höherer
Produktpreise“ ist zu simpel, als dass sie sich auf dem turbulenten
Weltmarkt mal eben so umsetzen ließe. Es mag sein, dass sich die
fetten Butterpreise mit Verzögerung bei den Milchbauern positiv
auswirken. Aber keinesfalls in einem solchen Umfang, dass sie auf
längere Sicht entspannter ihren Betrieb führen könnten. Dafür spielen
sie im Konzert mit Handel und Molkereien nur allzu sehr die zweite
Geige. Zudem haben die vergangenen zwei Krisenjahre viele Betriebe
nachhaltig in wirtschaftliche Schwierigkeiten gebracht. Als Nachricht
hinter dem satten Preisanstieg bei Butter steht eine erhöhte
Nachfrage aufgrund veränderten Verbraucherverhaltens. Butter ist
nicht mehr als Cholesterin-Schleuder verrufen, das Image von
fetthaltigen Produkten ist gewachsen. Experten erkennen bereits einen
Trend zu mehr Natürlichkeit. Jetzt müssen nur noch die Landwirte
davon profitieren.

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