Wolfgang Kubicki: Es gibt bei der Corona-Bekämpfung nicht nur einen Weg – Scharfe Kritik an RKI-Präsident Wieler

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Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki (FDP) hat sich gegen einen Absolutheitsanspruch von Politik und Wissenschaft beim Kampf gegen die Corona-Pandemie gewandt. „Es gibt nicht nur den einen Weg, sinnvollerweise etwas zu bekämpfen. Die, die das behaupten, machen sich eigentlich schuldig am demokratischen Diskurs, der dringend notwendig wäre“, erklärte Kubicki bei phoenix (Sonntag, 13. Dezember). Jedem sei derzeit bewusst, dass es zum Teil widersprüchliche Aussagen der Wissenschaft gebe. Dann aber zu fordern, ein ganzes Land müsse sich bei existenziellen Fragen wie dem Kampf gegen Corona oder dem Klimawandel einer bestimmten Linie unterordnen, sei „demokratie- und rechtsstaatsfeindlich“.

Deutlich wandte sich der FDP-Politiker gegen den Präsidenten des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler. Der habe aktuell vorgeschlagen, dass Weihnachten auch in der Familie Masken getragen werden sollten. „Ich habe mich schon gefragt, wie ich meine Frau küssen soll, wenn ich eine Maske trage. Da sieht man, dass Leute teilweise im Keller gelebt haben, jetzt ans Licht der Öffentlichkeit kommen und davon nicht mehr lassen wollen“, monierte Kubicki.

Der frühere Fraktionschef der Linken im Bundestag, Gregor Gysi, kritisierte eine seiner Meinung nach bestehende Einseitigkeit bei der Berichterstattung über die Pandemie. „Die Gegenposition bei Corona kommt in den Medien nicht vor. Das geht nicht, die Einseitigkeit geht den Leuten auf die Nerven.“ Zudem sei es ein Fehler, die Gegner der Corona-Maßnahmen alle gleichzusetzen. „Sie sind höchst unterschiedlich in ihren Motiven. Da müssen wir differenzierter herangehen“, meinte Gysi. Richtig sei es jedoch, dass in den Reihen der Kritiker auch Rechtsextremisten zu finden seien.

Die komplette Sendung „die diskussion – Polarisiert und unversöhnt: Wie gespalten ist unsere Gesellschaft?“, wird am Sonntag, 13. Dezember, um 13:15 Uhr auf phoenix ausgestrahlt.

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