Big mother is watching you / Warum Eltern besser auf die digitale Totalüberwachung der Kinder verzichten sollten

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Apps, um das Handy von Ferne zu sperren,
Programme, um den Aufenthaltsort des Nachwuchses auszuspähen,
unauffällige Kontrolle der Gespräche und Nachrichten – das alles ist
heute möglich. Aber dürfen Eltern zu Spitzeln werden? Dr. Heidemarie
Arnhold, Vorstandsvorsitzende des Arbeitskreises Neue Erziehung e.V.
in Berlin, rät im Apothekenmagazin „Baby und Familie“ grundsätzlich
dazu, auf Glucken-Apps und Abhörangriffe bei Kindern zu verzichten.
Ihr Argument: „Solche Maßnahmen führen nicht dazu, dass Eltern
weniger ängstlich sind“, sagt sie. Im Gegenteil: Wer überall Gefahren
wittere, wer den eigenen Kindern nicht traue, sorge auch beim
Nachwuchs für ein negatives Weltbild. „Eltern bewegen sich ständig
auf einem Grat zwischen Loslassen und Fürsorge“, sagt Arnhold. Ihr
Tipp: „Reden, mit dem Kind, klare Absprachen treffen. Und auch mal
aushalten, wenn die gebrochen werden.“

Dieser Beitrag ist nur mit Quellenangabe zur Veröffentlichung
frei.

Das Apothekenmagazin „Baby und Familie“ 4/2015 liegt in den
meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung
an Kunden abgegeben.

Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.baby-und-familie.de

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