Charité: Interne Dokumente belegen Personalnotstand in der Kinderkrebsstation

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Sperrfrist: 13.02.2020 06:00
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Die Berliner Charité hat die tariflich vereinbarten Personalschlüssel für
Pflegekräfte in der Kinderonkologie über mindestens 12 Monate hinweg weit
unterschritten.

Das belegen interne Controlling-Dokumente, die dem ARD-Politikmagazin Kontraste
exklusiv vorliegen. So lag auf der Station für Knochenmarktransplantation der
tatsächliche Personalbestand um rund ein Viertel unter dem zugesicherten
Schlüssel von 1:2 – also eine Pflegekraft auf zwei Patienten. Die Zahlen
beziehen sich auf das zweite Halbjahr 2018 und das erste Halbjahr 2019.

Noch im Januar dieses Jahres hatte Pflegedirektorin Judith Heepe gesagt, man
habe den 1:2-Schlüssel halten können, wenn entsprechend Betten gesperrt wurden.
Auf Nachfrage schränkte die Charité nun ein, die Aussage habe nur den Zeitraum
ab Juni 2019 betroffen. Weil auch auf vielen anderen Stationen die tariflichen
Personaluntergrenzen gerissen werden, will die Gewerkschaft Verdi jetzt die
Charité abmahnen.

Pressekontakt:

Rundfunk Berlin-Brandenburg
Kontraste
Das Magazin aus Berlin
Telefon: +49 30 97993 22800
Telefax: +49 30 97993 22809
kontraste@rbb-online.de
http://www.rbb-online.de/kontraste/

Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/51580/4518901
OTS: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb)

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