DGB-Spitze informiert sich bei der Wirtschaftsförderung Brandenburg

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Das DGB-Bundesvorstandsmitglied Stefan Körzell und der DGB-Landesvorsitzende von Berlin und Brandenburg, Christian Hoßbach, haben heute die Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) besucht. Im Gespräch mit der WFBB-Geschäftsführung informierten sie sich über Aufgaben und Stellenwert der Arbeitsförderung in der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. An dem Gespräch nahm auch der Brandenburger Staatssekretär für Wirtschaft und Energie, Hendrik Fischer, teil.
„Es war ein sehr konstruktiver Austausch. Brandenburg hat als erstes Bundesland die Wirtschafts- und Arbeitsförderung unter einem Dach zusammengefasst. Im internationalen Standortwettbewerb erweist sich das als starker Standortvorteil. Ob Neuansiedlungen, Firmenerweiterungen oder Innovationen in Brandenburg – sie alle brauchen qualifizierte Fachkräfte“, sagte Staatssekretär Hendrik Fischer nach dem Gespräch mit der DGB-Spitze.
WFBB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt unterstrich: „Das Thema Fach- und Arbeitskräfte nimmt in der modernen Wirtschaftsförderung eine herausgehobene Bedeutung ein. Die Arbeitsförderung ist inzwischen einer der meistgefragten Services der WFBB. Allein im vergangenen Jahr haben wir mehr als 3.600 Beratungen zu Fachkräften und Qualifizierung durchgeführt“.
Stefan Körzell, Mitglied im DGB-Bundesvorstand, erklärte: „In Brandenburg fallen lediglich 49 Prozent der Beschäftigten unter den Schutz eines Tarifvertrages. Es ist deshalb vorbildhaft, dass die brandenburgische Landesregierung bei der Wirtschaftsförderung für tarifgebundene Unternehmen besondere Anreize geschaffen hat. Diesen Ansatz gilt es zu stärken, um neue, gute Arbeitsplätze in Brandenburg zu schaffen. Als DGB fordern wir, dass von Wirtschaftsförderung und öffentlicher Auftragsvergabe nur noch Unternehmen mit Tarifvertrag profitieren.“
Christian Hoßbach, Vorsitzender des DGB Berlin-Brandenburg, betonte: „Die Integration von Fachkräftethemen in die Wirtschaftsförderung ist ein besonderer Brandenburger Weg, der sich aus Sicht des DGB bewährt hat. Darauf kann in der Zukunft gut aufgebaut werden. Die Praxis der Wirtschaftsförderung muss noch besser und verbindlicher mit der Stärkung von Sozialpartnerschaft und Tarifbindung verknüpft werden. Das ist insbesondere wichtig, um die Digitalisierung fair zu gestalten.“
Die WFBB unterstützt Unternehmen mit zwei Teams unter der Marke „WFBB Arbeit“ durch Beratung zu den Themenfeldern Fachkräfteentwicklung, Weiterbildung, Integration in Arbeit und Ausbildung sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie.
Mehr unter: https://arbeit.wfbb.de/de

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