Kanzleramtsminister Braun sieht keinen Grund für personelle Konsequenzen an CDU-Spitze

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Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU), sieht keine
Notwendigkeit, nach dem Landtagswahlergebnis in Hessen personelle
Konsequenzen an der Spitze der Bundes-CDU zu ziehen. „Angela Merkel
ist immer noch unser größtes Pfund. Es gibt gar keinen Grund daran zu
rütteln“, erklärte Braun im Fernsehsender phoenix (Sonntag, 28.
Oktober). Die Kanzlerin vertrete deutsche und europäische Interessen
hervorragend in der ganzen Welt.

Trotz des schwachen Abschneidens der Berliner Regierungsparteien
in Hessen hofft der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der
Unions-Bundestagsfraktion, Michael Grosse-Brömer noch auf eine gute
Zukunft der großen Koalition. „Natürlich ist das kein schönes
Ergebnis. Aber die Groko ist besser als ihr Ruf. Das müssen wir
deutlicher machen“, so Grosse-Brömer.

FDP-Generalsekretärin Nicola Beer zeigte sich mit dem Ergebnis in
Hessen zufrieden und glaubte auch an eine Regierungsbeteiligung der
Liberalen. „Es sieht danach aus, dass wir gebraucht werden.“ Die
Vorsitzende der grünen Bundestagsfraktion, Katrin Göring-Eckhardt,
gab ihrer Erwartung Ausdruck, dass das starke Abschneiden ihrer
Partei sich auch in der Regierung niederschlagen müsse. „Der große
Zuspruch für uns sollte sich auch am Ende von Verhandlungen zeigen“,
meinte die grüne Fraktionschefin.

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