Kölner Stadt-Anzeiger: WDR schneidet umstrittenen Papstsketch aus der „Stunksitzung“

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Köln – Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) wird die
umstrittene Satire der „Stunksitzung“ über den früheren Bischof
Walter Mixa in der 90-Minuten-Fassung, die an Weiberfastnacht (22
Uhr) ausgestrahlt wird, nicht zeigen. Das erklärte WDR-Sprecherin
Kristina Bausch dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstag-Ausgabe). Der
Sketch um den ehemaligen Augsburger Bischof hatte bei
Unionspolitikern und Zuschauern für Empörung gesorgt. In der
umstrittenen Szene spielt der Kabarettist Bruno Schmitz einen
angetrunkenen Walter Mixa, der den Papst unter anderem als „das
Frettchen des Herrn“ bezeichnet. Bausch betonte, dass es bei der
Auswahl der gezeigten Nummern nicht nur um die grundsätzliche
Entscheidung ginge, die im Einklang mit den Programmgrundsätzen
gefällt werde müsse, sondern auch um die künstlerische Seite: „Bei so
viel gutem Material, das hier vorliegt, will man nur das beste
senden.“ Welche Fassung in der langen Stunksitzungsnacht, die der
Sender in der Nacht von Karnevalssamstag auf -Sonntag (0.30 bis 3.30
Uhr) ausstrahlt, gezeigtwerde, stehe erst nach der entsprechenden
Bearbeitung fest.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Politik-Redaktion
Telefon: +49 (0221)224 2444
ksta-produktion@mds.de

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