LVZ: Rösler hat „absolutes Vertrauen“ zu Merkel, traut deren Partei aber in der Steuer-, sowie in der Innen- und Rechtspolitik nicht über den Weg

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Der FDP-Vorsitzende und Vizekanzler Philipp Rösler
hat zwar „absolutes Vertrauen“ zu Angela Merkel, traut deren Partei
bei den Steuern und bei der Inneren Sicherheit aber nicht über den
Weg. In einem Interview mit der „Leipziger Volkszeitung“
(Montag-Ausgabe) sagte Rösler, die Union sei angesichts der jüngsten
Terror-Debatten „gerade dabei, wieder einmal Freiheitsrechte über
Bord zu werfen, um Sicherheit zu gewinnen“. Sie werde dabei aber
beides verlieren. Und in der Frage der Belastung der Bürger mit
Steuererhöhungen möchte man in der Union offenbar auch „die maximale
Belastung der Bürger“ nicht ausschließen. Das zeige: „Nur die FDP hat
die Kraft, die Union vor diesem maximalen Unsinn zu bewahren.“ Die
Entlastung der Bürger sei „ein Schwachpunkt der Union“.

Rösler versicherte aber zugleich, „als Parteivorsitzender habe ich
absolutes Vertrauen zu Angela Merkel“. Sie sei „eine großartige
Kanzlerin“. Das, was sie für Deutschland und für Europa erreicht
habe, sei eine herausragende Leistung. „Darauf kann sie stolz sein
und mit ihr die FDP an ihrer Seite.“

Der FDP-Vorsitzende bekräftigte in dem INterview die Absicht der
FDP, Auswüchse bei den Niedrigstlöhnen entschieden zu bekämpfen. Wie
immer stünden die Liberalen auch in dieser Frage ganz auf der Seite
der Sozialen Marktwirtschaft. „Das ist ein System von Regeln, die auf
Werten basieren.“ Er stünde für den festen Willen, „dass es kein
Geschäftsmodell geben darf, das auf Ausbeutung beruht“.

Pressekontakt:
Leipziger Volkszeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/233 244 0

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