Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zum bayerischen NSU-Untersuchungsausschuss: „Unterschätzt“

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Im Nachhinein ist alles offensichtlich: Die
blutige Spur, die das Terror-Trio durch Deutschland zog, scheint
unübersehbar. Ob die Morde bei größerer Wachsamkeit zu verhindern
gewesen wären, wird sich nie mit Sicherheit klären. Doch schon jetzt
wird deutlich: Die rechtsextreme Gefahr wurde trotz aller Warnsignale
auch vom bayerischen Verfassungsschutz unterschätzt. Ex-Behördenchef
Forster gab deutliche Hinweise: Die Neonazi-Szene wurde von ihm als
wenig intellektuell eingestuft. Doch dumm ist nicht gleich
friedfertig. Ebenso exemplarisch der Umgang mit V-Mann Tino Brandt:
Nachdem ihn die Thüringer Kollegen an die kurze Leine legten, war für
die Bayern das Risiko aus der Welt. Als ob Ostdeutschland weit weg
ist und es noch eine Mauer gäbe. Autorin: Christine Schröpf

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