Mitteldeutsche Zeitung: zu Spahn und Pflegebeitrag

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Das klingt nach großem Wurf. Doch der Eindruck
trügt. Tatsächlich wird gut die Hälfte der zusätzlichen Mittel
benötigt, um zu verhindern, dass die Kosten der unbestritten
notwendigen Leistungsausweitungen der vergangenen Legislaturperiode
die Pflegeversicherung auf Dauer in die Defizitzone rutschen lassen.
Es geht also in erster Linie um die Absicherung des Status quo. Doch
hat Spahn in der Pflege hohe Erwartungen geweckt, bei den Trägern
ebenso wie bei den Pflegebedürftigen. Unter dem Strich gehen die
dafür zu erwartenden Kosten weit über das hinaus, was mit dieser
Beitragserhöhung finanzierbar wäre. Will der Minister seinen
vollmundigen Ankündigungen Taten folgen lassen, müsste er weiter an
der Beitragsschraube drehen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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