Neue Westfälische (Bielefeld): Handys an Schulen Ab in den Schrank damit Martin Krause

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Knapp drei Viertel der Deutschen glauben, dass
Smartphones der Entwicklung junger Menschen schaden. Das illustriert
die verbreitete Skepsis gegenüber der technischen Entwicklung. Doch
Smartphones in Kinderhänden sind freilich ein Faktum. Die Dosis
allerdings könnte durch ein Handyverbot an Schulen begrenzt werden.
86 Prozent der Deutschen wollen es so: Wenn das Umfrageergebnis einer
Überprüfung standhält, wäre dies schon fast ein Handlungsauftrag für
die Politik. Und ja, ein Verbot könnte hilfreich sein. Die meisten
Schulen verbannen das Handy ohnehin weitgehend aus dem Unterricht –
sie müssten sich künftig nicht mehr dafür rechtfertigen. Es macht
Sinn, Klassenzimmer zu mobilfunkfreien Zonen zu machen. Es entstehen
geschützte Reservate, damit Schüler und Lehrer sich aufeinander – und
aufs Lernen – konzentrieren können. Handys gehören in der
Unterrichtszeit auch nicht in Schultaschen, sondern in abschließbare
Schränke. Damit wirklich Ruhe ist. Dass ein totales Handyverbot in
Schulen unrealistisch ist, liegt aber nicht an einer fatalen Sucht
der Schüler. Nein, die Geräte dienen auch der Erziehung und
Kontrolle. Gestresste Eltern setzen damit Weisungen ab wie „Heute
Essen bei Oma“. Sie werden darauf nicht verzichten.

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