neues deutschland: Grüne-Fraktionschefin verteidigt Einführung von zusätzlichen Tempo-30-Zonen in Berlin

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Die Vorsitzende der Grünen-Fraktion im
Abgeordnetenhaus, Antje Kapek, verteidigt die Einführung von
zusätzlichen Tempo-30-Zonen in der Bundeshauptstadt. »Wir sind von
der Deutschen Umwelthilfe verklagt worden, weil die
Stickoxid-Grenzwerte in Berlin überschritten werden. Dagegen hilft
nur, wenn wir die Durchschnittsgeschwindigkeit senken«, sagte Kapek
der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »neues deutschland«
(Freitagausgabe). »Die Alternative wäre, dass wir gerichtlich
gezwungen werden, alle Dieselfahrzeuge in der Innenstadt zu
verbieten«, so Kapek im »nd«. Das würde dann vor allem kleine und
mittelständische Unternehmen massiv schädigen – und auch viele
Privatpersonen treffen.

Der Opposition aus CDU, AfD und FDP im Berliner Abgeordnetenhaus
warf Kapek vor, außer dem Verkehr keine eigenen Themen zu haben. »Es
ist kein Kulturkampf gegen das Auto, wenn wir hier zwei Meter fürs
Rad abzwacken, damit alle schnell und sicher von A nach B kommen«,
erklärte Kapek.

Wegen der Umweltbelastungen war zuletzt in München über ein
Fahrverbot für Dieselfahrzeuge nachgedacht worden.

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neues deutschland
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