Rheinische Post: Fluchtroute Schweiz Kommentar Von Jan Drebes

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Dass die Zahl illegaler Einreisen über die
Schweiz gestiegen ist, muss aufhorchen lassen. Nicht noch einmal darf
der Staat Massenmigration nur hinterherrennen, statt sie in Bahnen zu
lenken. Grenzkontrollen zur Schweiz sollten geprüft werden,
Schnellschüsse verbieten sich aber. Erstens liegen nur wenig
Erkenntnisse zu der Frage vor, wie nachhaltig der Anstieg der
Migrationszahlen sein wird. Zweitens bedeuten Grenzkontrollen tiefe
Einschnitte in wesentliche Prinzipien Europas. Und drittens wären
erneut mehr Mittel für die Bundespolizei nötig. Zudem besteht ohnehin
kein Grund zur Panik. Deutschland hat Konsequenzen aus der
Ausnahmesituation im Jahr 2015 gezogen, auf hohe Flüchtlingszahlen
wäre man viel besser vorbereitet. Also alles im Lot? Nein, bei weitem
nicht. Denn auch wenn Flüchtlinge nicht unter generellen
Terrorverdacht gestellt werden dürfen, hat der Fall Amri doch massive
Probleme bei der Kooperation von Behörden und dem internationalen
Datenabgleich aufgedeckt. Missstände wurden nur teils abgestellt,
hier muss wirklich schnell nachgebessert werden.

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Rheinische Post
Redaktion

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