Rheinische Post: Kampf den Drogen Kommentar Von Detlev Hüwel

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Ausgerechnet Bananen, könnte man süffisant
anmerken, wenn der Vorgang nicht eine so ernste Dimension hätte. In
einem Opladener Unternehmen, das Bananen zur Verkaufsreife bringt,
wurden offenbar Hunderte Kilogramm Drogen entdeckt. Woher das Zeug
stammt und wie es in die per Schiff verfrachteten Kisten gelangen
konnte, wird die Polizei aufzuklären haben. Schon jetzt ist
zweifelhaft, ob es je gelingen wird, die Drahtzieher aufzuspüren und
dingfest zu machen. Ihnen wird der entgangene Gewinn von einigen
Millionen Euro sicherlich wehtun, aber das wird sie nicht von ihrem
schändlichen Tun abhalten. So bleibt einstweilen nur die Genugtuung
darüber, dass diese Drogen gar nicht erst in den Handel gelangen und
somit keinen Schaden anrichten können. Es wäre fatal, Drogenfunde wie
diesen zum Anlass für die Forderung zu nehmen, Rauschgifthandel und
-nutzung zu entkriminalisieren. Der Staat darf um der Gesundheit
seiner Bürger willen nicht vor den Drogenbossen kapitulieren.
Vielmehr muss er gegen sie mit aller Entschiedenheit vorgehen.

Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

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