Rheinische Post: Kommentar: Die Pest des Terrors bedroht unsüberall

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Blut, zerfetzte Körper, die Schreie der
Verletzten – ob ein heimtückisches Attentat nun arglose Menschen in
Paris, London, Berlin oder St. Petersburg trifft, es macht keinen
Unterschied. Das Leid der Opfer gleicht sich. Der Terrorismus ist
eine Pest, die uns alle bedroht und vor der sich kein Land
vollständig schützen kann. Dass die Bombe in St. Petersburg
explodierte, als Präsident Wladimir Putin in der Stadt weilte, wirkt
wohl nicht zufällig wie eine Machtdemonstration der Attentäter. Aber
wer hätte schon geglaubt, Putin sei in der Lage, seine Landsleute
besser zu schützen als die Regierungen westlicher Staaten ihre
Bürger? Angesichts der exponierten Rolle, die Russland in Syrien
spielt, ist das Land längst im Visier der Dschihadisten. Im
vergangenen Jahr wurde der russische Botschafter in Ankara ermordet.
Und seit die Extremisten in Syrien und vor allem auch im Irak
militärisch stark unter Druck geraten sind, kehren von dort viele
Kämpfer in ihre Heimatländer zurück und werden dort zu einer Gefahr.
Ein Problem, das der Westen und Russland teilen und das sie gemeinsam
lösen müssen. Was nicht bedeutet, dass wir uns der Definition Putins
anschließen sollten, wonach jeder Gegner von Syriens Präsident Assad
ein Terrorist ist.

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