Rheinische Post: Kommentar / Kampf dem Plastikmüll = VON MARTIN KESSLER

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Manchmal hilft ein einfaches Verbot. Die Flut
von Plastikmüll erstickt förmlich das Leben in unseren Ozeanen. Es
war höchste Zeit, dass die EU-Parlamentarier hier aktiv wurden. Da
insbesondere Plastiktüten und Einweggeschirr oft achtlos weggeworfen
werden und nicht selten über die fließenden Gewässer im Ozean landen,
war hier dringend Abhilfe nötig. Nur sollte die EU nicht das Kind mit
dem Bade ausschütten. Denn bei Großveranstaltungen oder dem Kaffee
vom Bäcker sprechen oft Hygienegründe für die Verwendung von
Plastikbechern oder -besteck. Hier alles mit einem Verbot zu belegen,
erinnert an das Aus für die Glühbirne, das sich bis heute als
ziemlich unpraktisch erwiesen hat. Man könnte über ein anderes
Szenario schärfer nachdenken. Warum erhöht der Staat nicht drastisch
die Strafen für das achtlose Wegwerfen von Plastikmüll? Die Gefahr
für unsere lebenswichtigen Gewässer würde das rechtfertigen.
Schließlich hat sich dieses Instrument bei der illegalen Entsorgung
von Hausmüll schon einmal bewährt.

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