Rheinische Post: Kommentar: Weniger Spätlandungen gut für alle

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Gut, dass Eurowings beim Kampf gegen das
Verspätungschaos vorangeht. Es ist zu loben, dass der
Lufthansa-Ableger die Nachtflugregeln nicht mehr bis zum Exzess
ausreizen will. Wenn in Düsseldorf Flüge regulär bis 23 Uhr ankommen
sollen, dann ist es eben dreist, bis 22.45 Uhr Landungen fest
einzuplanen – und dann laufend wegen angeblich unvermeidbarer
Verspätungen doch in der eigentlich verbotenen Zeit zu landen. Die
Initiative für weniger sehr späte Landungen und für mehr
Pünktlichkeit sollte breit aufgegriffen werden. Auch die anderen
Airlines müssen ihre Flugpläne großzügiger stricken und mehr Jets
vorhalten, um Pannen besser abfedern zu können – selbst wenn das die
Kosten und Preise etwas erhöht. Die Initiative von Eurowings zeigt,
wie der Streit um die Kapazitätserweiterung des Airports entschieden
werden könnte: Es mag richtig sein, zu Spitzenzeiten mehr Flüge zu
erlauben, damit Geschäftsreisende gut umsteigen können und um den
insgesamt steigenden Bedarf zu decken. Aber die Zahl der sehr späten
Landungen muss gleichzeitig im Interesse der Passagiere und der
Anwohner sinken. Auch die Wirtschaft braucht keine Nachtlandungen,
Überseeflüge kommen sowieso zu ganz anderen Uhrzeiten an.

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