RNZ: Fassungslos – Kommentar zum Freiburger Missbrauchsprozess

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Das Martyrium hätte verkürzt, vielleicht
verhindert werden können, wenn staatliche Stellen funktioniert
hätten. Vielmehr schickte ein Gericht den Jungen in die Hölle zurück,
der er entkommen schien. Wie es dazu kam, das muss so dringend
aufgeklärt werden wie die Schuld der angeklagten mutmaßlichen Täter.
Die Landesregierung hält sich hier bislang bedenklich zurück. Die
Aufarbeitung kann aber nicht Sache der betroffenen Ämter bleiben. Es
müssen Lehren für das ganze Land daraus gezogen werden – um
Wiederholung überall so weit wie möglich auszuschließen. Das leistet
der Ruf nach der sofortigen Vorratsdatenspeicherung nicht. Doch so
wenig man das Leid des Staufener Opfers dafür instrumentalisieren
sollte, so wenig sollte man sie prinzipiell verteufeln. Sie wird
gründlich geprüft werden und, wenn es die Richter erlauben, dabei
helfen, mehr Täter dingfest zu machen. Gut so.

Pressekontakt:
Rhein-Neckar-Zeitung
Dr. Klaus Welzel
Telefon: +49 (06221) 519-5011

Original-Content von: Rhein-Neckar-Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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