Stiftung Kinderzukunft startet Projekte gegen Kinderhandel in Thailand

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Gemeinsam mit dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) führt die Stiftung Kinderzukunft in Bergregionen im Norden Thailands seit Ende 2018 Hilfsmaßnahmen zum Schutze von Mädchen und Jungen durch. Größtenteils sind die Bergvölker in Chiang Rai an der Grenze zu Myanmar staatenlos und haben deshalb wenig bis keinen Zugang zu Bildung, medizinischer Versorgung oder Einkommensmöglichkeiten. Die Familien sind extrem arm und damit besonders angreifbar für Menschenhändler. Die Kinder dort sind deshalb in extremer Weise permanent durch einen fürchterlichen Kinderhandel bedroht.
Hilfe zur Selbsthilfe
Nach fünf Projektmonaten zeigen sich erste Erfolge. Die Projekte der Kinderzukunft verbessern die Lebensbedingungen von armen und ausgegrenzten Familien in dieser Region. „Wir schützen die Kinder dauerhalft, indem wir die gesamten Lebensumstände der Menschen nachhaltig verbessern“, so Jahn Fischer, verantwortlicher Projektmanager der Stiftung. Mit kombinierten Bildungs-, Gesundheits- und Einkommensförderungshilfen wird die Bergbevölkerung umfassend unterstützt. „Wir wollen möglichst viele Kinder davor bewahren, in die Fänge von Kinderhändlern und die Sklaverei der Neuzeit zu geraten. Um die Mädchen und Jungen zu schützen, helfen wir die Armut zu reduzieren, Bildung zu stärken und Familien für die Gefahren von Kinderhandel nachhaltig zu sensibilisieren“, so Hans-Georg Bayer, Geschäftsführer der Kinderzukunft. Noch in diesem Jahr will die Stiftung weitere neue Projekte zum Schutz von Kindern in Thailand und im afrikanischen Sambia ins Leben rufen.

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