Syrien: Internationale Gemeinschaft muss Engagement für Zivilbevölkerung erhöhen

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Statement zu Syrienkonferenz in Brüssel:
Auswirkungen des Krieges weiterhin im gesamten Land spürbar – Bedarf
an humanitärer Hilfe immens

Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen
Caritasverbandes, fordert die internationale Gemeinschaft zum Beginn
der Syrien-Konferenz von UN und EU in Brüssel auf, der
Zivilbevölkerung in Syrien besser zur Seite zu stehen.

„Einerseits muss sie darauf drängen, dass humanitäre Hilfe im
gesamten Land geleistet werden kann. Andererseits muss sie in
kommenden kriegerischen Auseinandersetzungen, von denen leider
ausgegangen werden muss, auf einen stärkeren Schutz der
Zivilbevölkerung pochen“, erklärte Caritas-Präsident Neher am
Dienstag in Freiburg.

Neher betonte zudem, es sei ein Mythos, dass nur in einzelnen
Teilen des Landes Not herrsche. „Die Wirtschaft liegt am Boden und
große Teile der Infrastruktur, vor allem in den Städten, sind
zerstört. Solange es keine Arbeit für die Menschen gibt, solange der
Wiederaufbau auf sich warten lässt und die Kämpfe weitergehen, werden
sie auf Hilfe von außen angewiesen sein.“

„Und hier ist die internationale Gemeinschaft auch gefordert, alle
der zugesagten und dringend benötigten Mittel zur Verfügung zu
stellen“, so Neher, der das Land erst im März bereist hat. Bisher
sind nach UN-Angaben nur rund 15 Prozent der in 2017 zugesagten
Hilfsgelder in Höhe von 3,5 Milliarden Euro bereitgestellt worden.

Neher kritisierte zudem den in der Vergangenheit vielfach
eingeschränkten oder ganz verweigerten Zugang zu Kampfgebieten für
humanitäre Helfer als „menschenverachtende Kriegstaktik“.

Die Caritas-Partnerorganisationen vor Ort unterstützen die
Menschen in ihrem Land seit Ausbruch des Bürgerkrieges im März 2011.
Mehr als 13 Millionen Syrerinnen und Syrer sind aktuell auf
humanitäre Hilfe angewiesen, 6,6 Millionen Vertriebene im eigenen
Land und insgesamt etwa 5,6 Millionen ins Ausland geflohen.

Caritas international, das Hilfswerk des Deutschen
Caritasverbandes, unterstützt die Arbeit der Caritas Syrien und
weiterer lokaler Partner in Damaskus und Umgebung, in Aleppo, Homs,
Tartous, Latakia, Idlib und im Nordosten Syriens in der Provinz al
Jziré.

Hinweis an die Redaktionen: Bei Foto- oder Interviewanfragen
wenden Sie sich an die Pressestelle unter: 0761 200 514 oder
holger.vieth@caritas.de

Spenden mit Stichwort „Nothilfe Syrien“ werden erbeten auf:
Caritas international, Freiburg,
IBAN: DE88 6602 0500 0202 0202 02,
Bank für Sozialwirtschaft Karlsruhe,
BIC: BFSWDE33KRL oder online unter: www.caritas-international.de

– Charity SMS: SMS mit CARITAS an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl.
üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Caritas international
4,83 EUR)

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Evangelische Bank eG,
BIC GENODEF1EK1 oder online unter
www.diakonie-katastrophenhilfe.de/spenden/

– Charity SMS: SMS mit NOT an die 8 11 90 senden (5 EUR zzgl.
üblicher SMS-Gebühr, davon gehen direkt an Diakonie
Katastrophenhilfe 4,83 EUR)

Caritas international ist das Hilfswerk der deutschen Caritas und
gehört zum weltweiten Netzwerk der Caritas mit 165 nationalen
Mitgliedsverbänden.

Pressekontakt:
Deutscher Caritasverband, Caritas international,
Öffentlichkeitsarbeit, Karlstr. 40, 79104 Freiburg.
Telefon 0761 / 200-0. Michael Brücker (verantwortlich,
Durchwahl -293), Holger Vieth (Durchwahl -514)
www.caritas-international.de

Original-Content von: Caritas international, übermittelt durch news aktuell

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