tz München: Nach dem Wahldesaster der FDP: Das Pfeifen im Walde

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„Nicht nur die Lippen schürzen, sondern auch
pfeifen“, das fordert Euro-Rebell Schäffler von seiner FDP nach dem
Absturz bei der Berlin-Wahl. Dazu hat sich Parteichef Philipp Rösler
nun auch entschlossen -beherztes Pfeifen im Walde, um die Geister des
drohenden Untergangs zu vertreiben. Die Flucht nach vorn scheint
vielen Liberalen, die alle um Mandate und Ämter bangen,
alternativlos. Andere, möglicherweise sind das die nachdenklicheren
Charaktere, warnen vor allzu forschem Vorpreschen. Auch Kanzlerin
Merkel fürchtet Panik-Reaktionen beim kleinen Koalitionspartner.
Bevor der sich selbst komplett zerlegt, könnte er im letzten
Aufbäumen europa-, wenn nicht weltweiten Schaden anrichten – ganz zu
schweigen von der regierungszerstörerischen Wirkung. Über die Zukunft
des Euro sollen natürlich ernsthafte Überlegungen angestellt werden,
jede Forderung muss aber bis in die allerletzte Konsequenz durchdacht
werden. Diesen Appell richtete die Wirtschaftsweise Beatrice Weder di
Mauro -auch – an Wirtschaftsminister Rösler. Die Frage ist: Kommt
eine Stimme der Vernunft noch an bei einer Partei, die aus dem
letzten Loch pfeift?

Barbara Wimmer

Pressekontakt:
tz München
Redaktion
Telefon: 089 5306 505
politik@tz-online.de

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