Woelki wendet sich nach Vertuschungswürfen an den Papst

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Der Kölner Erzbischöfen hat sich wegen des Vorwurfs, Missbrauch vertuscht zu haben, an Papst Franziskus gewandt. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitag-Ausgabe) berichtet, hat Woelki den Papst gebeten, „zu prüfen, ob ich eine Pflichtverletzung nach kanonischem Recht begangen“ habe. Diesen Schritt habe er „heute veranlasst“, sagte Woelki laut der Zeitung in einer Videokonferenz für Pfarrgemeinde- und Dekanatsräte des Erzbistums Köln. In der Veranstaltung standen der Erzbischof und sein Generalvikar Markus Hofmann sowie von ihnen beauftragte Juristen den ehrenamtlichen Gremienvertretern Rede und Antwort zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs im Erzbistum. An Woelkis Entscheidung, ein bereits erstelltes Rechtsgutachten unter Verschluss zu nehmen, hatte es zuletzt heftige Kritik auch aus den Gemeinden gegeben.

Anlass für Woelkis Schritt, sich an den Papst zu wenden, ist der Vorwurf, er habe als Erzbischof im Jahr 2015 einen Fall schweren sexuellen Missbrauchs durch einen Düsseldorfer Priester pflichtwidrig nicht nach Rom gemeldet. Darüber hatte der „Kölner Stadt.Anzeiger“ am Donnerstag exklusiv berichtet.

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