Frankfurter Rundschau: Pressestimme zur Wahl in Brasilien

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Die Frankfurter Rundschau schreibt zur
Präsidentenwahl in Brasilien:

Jair Bolsonaro stellt alles infrage, was moderne Gesellschaften
erreicht haben: Gleichberechtigung, Minderheitenschutz,
Antidiskriminierung, Konfliktlösung ohne Gewalt. Seine Wahl in
zweiter Runde in drei Wochen kann nur noch verhindert werden, wenn
sich alle demokratischen Kräfte hinter seinen Herausforderer Fernando
Haddad stellen. Doch das ist wenig wahrscheinlich. Haddad
repräsentiert für zu viele Menschen die Kontinuität jenes Systems,
das sie mit dem größten Korruptionsskandal in der Geschichte des
Landes und dem Niedergang der Wirtschaft verbinden. Insofern trägt
die PT, die Brasilien von 2003 bis 2016 regierte, eine Mitschuld an
dem Ergebnis. Die Wut auf die politische Klasse im Allgemeinen und
die Arbeiterpartei im Besonderen war stärker als jedes Argument.

Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3989

Original-Content von: Frankfurter Rundschau, übermittelt durch news aktuell

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