IHK Berlin: Schulreform hat die Probleme nicht gelöst

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Aus Sicht der Berliner Industrie- und Handelskammer sind mit der
Schulreform vor zehn Jahren die Probleme nicht gelöst worden.

Laut der IHK bemängeln in ihren Umfragen noch immer 58 Prozent der Unternehmer,
dass Bewerber mangelhaft lesen, schreiben und rechnen können. Das hat der rbb
erfahren. Die Schulreform habe die Qualität nicht verbessert, beklagt die IHK.
Vor der Reform seien die Hauptschulen von vielen als Restschulen stigmatisiert
worden, nun kämpften vor allem die Sekundarschulen ohne erweiterte Oberstufe mit
diesem Image.

Die Bildungsverwaltung verweist dagegen darauf, dass die Zahl der Schüler mit
größeren Problemen gesunken sei. Es seien Strukturen für eine bessere Berufs-
und Studienorientierung geschaffen worden. Insgesamt stoße die
Schulstrukturreform auf breite Akzeptanz.

Das Berliner Abgeordnetenhaus hatte im Januar 2010 beschlossen, an Stelle der
bisherigen Haupt-, Real- und Gesamtschulen die Integrierten Sekundarschulen
einzuführen. Diese sollen die Schüler zu besseren Abschlüssen bringen.

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