LVZ: Grünen-Chefin Roth: Künast behält ihren Platz auf bundespolitischer Bühne / Die Grünen-Wähler tickten Rot-Grün und nicht Schwarz-Grün

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Trotz ihrer gescheiterten Bemühungen, Regierende
Bürgermeisterin von Berlin zu werden, habe Renate Künast weiterhin
ihren Platz auf der bundespolitischen Bühne der Grünen. Das stellte
die Parteivorsitzende der Grünen, Claudia Roth, in einem Interview
mit der „Leipziger Volkszeitung“ (Montag-Ausgabe) fest. „Frau Künast
ist natürlich überhaupt nicht weg vom Fenster.“ Sie habe harte Arbeit
geleistet in diesem Wahlkampf. „Sie hat gesagt, sie tritt an als
Regierende Bürgermeisterin. Wenn wir das nicht schaffen, geht sie
zurück in die Bundespolitik. Da ist sie herzlich willkommen“, stellte
Claudia Roth klar.

Konsequenzen aus den zeitweiligen koalitionspolitischen Berliner
Überlegungen für ein Bündnis der Grünen mit der Union hätten sich
nunmehr erledigt, so Frau Roth. „Berlin tickt Rot-Grün, unsere Wähler
auch. Dafür müssen wir arbeiten.“ Es sei richtig gewesen, „dass
Renate Künast für den Landesverband Klarheit geschaffen hat“, hob
Frau Roth hervor.

Sollte in Berlin Klaus Wowereit nicht auf Rot-Grün setzen, sondern
auf eine große Koalition mit der CDU, „dann muss die SPD sich mal
fragen, ob sie wirklich bereit ist für einen Politikwechsel“. Für die
Grünen sei klar: „Wir wollen Reformpolitik. Wir wollen Zukunft
gestalten. Das geht am besten mit der SPD.“ Wenn dies nicht zustande
käme, „dann liegt es an der SPD des Herrn Wowereit, der erneut den
einfacheren Weg gehen will“, betonte Frau Roth.

Pressekontakt:
Leipziger Volkszeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/233 244 0

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