Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Pascal Durain zum Carsharing von Behördenautos

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Freitag, 14 Uhr – für die meisten Beamten heißt
das: Feierabend, Wochenende! Und sofern sich der Vorstoß der
Grünen-Chefin Simone Peter durchsetzt, gilt dann um diese Uhrzeit
auch: An die Wagen! Peter fordert, dass Zigtausende Autos aus
Fuhrparks von Behörden im Carsharing genutzt werden – nicht nur für
Mitarbeiter, sondern für alle. Dieser Vorstoß ist schon deswegen
sinnvoll, weil die Kosten für die noblen Karossen ohnehin vom
Steuerzahler getragen werden. Dass die Öffentlichkeit die Wagen
nutzen darf, ist nur gerecht. Die Kommunen könnten so eine Menge Geld
sparen, denn die Kosten für die Flotte werden weiter gesenkt. Lange
steckte Carsharing in einer Nische fest: Nun drängen immer mehr
Anbieter auf den Markt, häufig mit klimafreundlichen Elektroautos. In
Großstädten nutzen immer mehr Menschen Autos, die ihnen nicht
gehören. Aber was ist schon Besitz, wenn der Nutzen derselbe ist –
und bares Geld spart. Geht der Staat voran, Verkehr und
Umweltbelastung durch Carsharing selbst mitabzubauen, anstelle nur
davon zu predigen, macht er sich glaubwürdig. Die Behörden können so
beweisen, dass sie flexibler sind als ihr Image. Also: Her mit den
Schlüsseln!

Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de

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