Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Umwelt Millionen Bäume in Sachsen-Anhalt geschädigt

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Sturm, Dürre und Schädlingsbefall haben laut
Waldbesitzerverband in Sachsen-Anhalt zu den größten Waldschäden
„seit dem Zweiten Weltkrieg geführt“. „Nach unseren Schätzungen sind
sechs bis sieben Millionen Bäume im Land geschädigt“, sagte
Verbandschef Franz Prinz zu Salm-Salm der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstag-Ausgabe). Geschädigte Bäume im
Umfang von vier Jahresernten müssten aus den Wäldern geholt werden.

In einem offenen Brief wenden sich die privaten Waldbesitzer an
Sachsen-Anhalts Ministerpräsidenten Reiner Haseloff (CDU). Salm-Salm
ist mit dem Krisenmanagement von Umweltministerin Claudia Dalbert
(Grüne) unzufrieden. „Die Ministerin und Teile ihrer Verwaltung
schauen zu, wie immer mehr Waldbestände absterben“, kritisierte
Salm-Salm. Konkret werden beispielsweise Transport- und
Räumungsbeihilfen gefordert, um Bruchholz schnell aus dem Wald zu
holen. In diesem verbreitet sich vor allem der Borkenkäfer und
schädigt weiter gesunde Bäume.

In Sachsen-Anhalt gibt es rund 50 000 private Waldbesitzer. Nach
Angaben von Salm-Salm besitzen viele Eigentümer nur wenige Hektar
und sind mit der Beseitigung der Schäden überfordert.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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